Mobilität erhalten – eine tägliche Herausforderung
Bei neurologischen Erkrankungen wie der Zerebralparese geht es häufig nicht nur darum, neue Fähigkeiten zu entwickeln. Ebenso wichtig ist es, bestehende Mobilität zu erhalten und alltägliche Bewegungsabläufe langfristig zu sichern.
Bellas Ausgangssituation
Bella ist eine 17-jährige junge Frau mit asymmetrischer spastischer Zerebralparese, die ihren gesamten Körper betrifft. Ihr rechter Arm ist stärker betroffen als der linke, während bei den unteren Extremitäten das linke Bein stärker beeinträchtigt ist als das rechte. Ausgeprägte Spastiken im Rumpf und in den Gliedmaßen beeinflussen ihre Bewegungsmuster und ihre Mobilität im Alltag. Zur Behandlung der Spastik und zur Verbesserung ihrer Körperausrichtung erhält Bella Botox-Injektionen in die Hüften, wodurch sie sich komfortabler und effizienter bewegen kann.
Im Alltag nutzt Bella einen elektrischen Rollstuhl. Unterstützte Transfers in den Stand kann sie mit einem Sara Stedy durchführen. Der Erhalt dieser funktionellen Fähigkeit ist ein zentraler Bestandteil ihres physiotherapeutischen Programms. Bella hat eine herzliche Ausstrahlung. Gegenüber unbekannten Personen ist sie zunächst zurückhaltend, doch sobald sie Vertrauen gefasst hat, bringt sie viel Energie in ihre Therapieeinheiten ein – begleitet von einem ansteckenden Lachen.


