Referenzen

Mehr Bewegungsfreiheit
und Lebensqualität
für die kleine My

Super-My
Ihre Eltern nennen sie "Super-My", und man kann leicht verstehen, warum: Als My 3 Monate alt war, wurde bei ihr eine seltene Form von Leukämie im Kindesalter diagnostiziert. Die Ärzte gaben ihr eine Überlebenschance von 50 %, und sie musste sich einer Chemotherapie und einer schwierigen Knochenmarktransplantation unterziehen.

Während der Transplantation erlitt My einen Herzstillstand, sodass sie auf der Intensivstation an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden musste. Durch den Herzstillstand erlitt sie einen schweren Hirnschaden, und ist nun den ganzen Tag über auf Hilfe angewiesen. Sie ist nicht in der Lage, selbstständig zu essen, zu sitzen oder zu gehen.

Nachdem My den Krebs erfolgreich besiegt hatte, machten sie und ihre Familie sich auf den langen Weg, um ihren funktionellen Befund so weit wie möglich zu verbessern.

Training zu Hause
Dafür hat die Familie, bestehend aus My, Mutter, Vater und den jüngeren Zwillingsbrüdern, einen Deckenlifter mit dem Trainer-Modul zu Hause in ihrem Wohnzimmer installiert.

Mathilde, die Mutter von My, ist Physiotherapeutin, und beschäftigt sich daher unentwegt mit der Rehabilitation. Ihr Ziel ist es, ihrem kleinen Mädchen zu helfen, sich so unabhängig wie möglich zu bewegen.

Wenn Mathilde mit My Gehübungen macht, müssen sie viele Wiederholungen machen, die ohne den Deckenlifter nur sehr schwierig und mit großer Anstrengung zu bewältigen wären. Der Deckenlifter bietet ihnen auch die Möglichkeit, Aufstehübungen, Beckenheben und Kniestand zu trainieren. 

Und bei allen Übungen hat Mathilde ihre beiden Hände damit frei, um ihre Tochter führen und unterstützen zu können, ohne dass sie Verletzungen oder Sturzunfälle riskieren.

Viel mehr als Reha-Übungen
Es geht jedoch nicht nur um Reha-Training, sondern um die Verbesserung der gesamten Lebensqualität für My und ihre ganze Familie. Als Mutter Mathilde ihrer Tochter das erste Mal die Aktivweste und den Deckenlifter anlegte, begann das kleine Mädchen zu tanzen. Es war das erste Mal, dass ihre Mutter My völlig unbeschwert in ihrem Zimmer herumlaufen sah.

Für die Familie bedeutet es sehr viel, dass My sich nun selbständig fortbewegen kann. Sie müssen sie nicht mehr in ihrem Rollstuhl herumschieben. Und sie müssen auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie sie nicht sofort bewegen können, sobald My zeigt, dass sie dies gern möchte. Denn sie kann jetzt selbstständig an das Spielzeug gelangen, mit dem sie spielen will, oder bei ihren Brüdern mitspielen, wenn sie das möchte. Sie bewegt sich nun auf derselben Augenhöhe mit ihren Brüdern und kann mit ihnen selbst interagieren.

Wie Mathilde es ausdrückt:
"Es ist schön, My herumtanzen zu sehen. Ich glaube, es ist der Traum aller Eltern, ihre Kinder selbstständig herumlaufen und spielen zu sehen. Und wenn man ein Kind hat, das sowas nicht ohne Hilfe kann, dann ist es überwältigend zu sehen, dass es plötzlich selbst entscheiden kann, ob es lieber zum Teddybär oder zur Puppe gehen will. Das Trainer Modul gibt My viel Unabhängigkeit, und sie ist glücklich. In ihren Augen leuchtet es, und wir sehen, dass sie glücklich ist. Und das macht mich auch glücklich."

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